Top Menü

Nischenseiten Challenge Woche 2 von 13 – Aufbau der Webseite

Nachdem ich mich für eine Nische entschieden habe und die Domain registriert ist, geht es daran, die Seite aufzusetzen und mit Leben zu füllen. Ich nutze für meine Nischenseiten, wie viele andere auch, WordPress als Basis. Ich habe mir vor Jahren im Zusammenhang mit meinem Offline Business die Content Management Systeme Typo3 und Joomla! angeschaut gehabt. Bei diesen Systemen blieb es jedoch beim Anschauen, da mir diese zu Komplex waren. Ich bin mir sicher, diese Systeme sind für das was sie tun gut – aber für mich war es zu viel Aufwand, mich in die Systeme hineinzuarbeiten. WordPress erscheint mir wesentlich intuitiver zu sein und bietet die nötige Flexibilität um die Anforderungen an die Webseiten wie ich sie brauche zu erfüllen.

Webhosting

Meine deutschen Nischenseiten hoste ich auf Webspacepaketen der Firma ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich. Dort nutze ich das Premium Paket, da ich mehrere Domains auf einem Account laufen lasse. Weitere Domains lassen sich ganz einfach als Unteraccounts anlegen und verwalten, WordPress ist mit einem Klick installiert. Da es sich um Webspace Pakete handelt, muss ich mich auch nicht mit der Administration des Servers auseinandersetzen. Wenn etwas nicht läuft wende ich mich an den Support.

Ich habe bisher bei allen Anfragen per E-Mail binnen weniger Minuten eine Antwort vom Techniker bekommen. Vielleicht liegt es daran, dass Nachts nicht so viel zu tun ist, bei Tageslicht habe ich deren Hilfe noch nicht in Anspruch genommen, rechne aber auch dann mit kurzen Reaktionszeiten.

Früher™ dachte ich mit einem eigenen Server wäre ich der King im Internet und hätte volle Kontrolle über alles was so passiert am Server. So hatte ich lange Zeit einen alten kleinen Webserver von Server4You, später zu einem Vserver gewechselt. Es war sicher spannend einen Server von Grund auf aufzusetzen, Apache, FTP, MySQL, PHP liefen auch, so dass Webseiten angezeigt werden konnten, aber schon am Aufsetzen des Mailserver bin ich trotz umfangreicher Tutorials im Web gescheitert.

Ich möchte meine Zeit nicht mehr in die Technik hinter den Webseiten investieren – da fehlt mir zu viel Wissen. Ich möchte mich auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren und nicht auf die Technik dahinter, daher sind fertige Pakete oder für große Projekte Managed Server meine erste Wahl.

Zurück zur WordPress Installation: diese wird bei ALL-INKL mit der Standardbenutzer wp_admin angelegt. Aus Sicherheitsgründen lege ich als erstes einen neuen Administrator an und lösche mit diesem den User wp_admin, so dass hier keine Loginversuche stattfinden können. Aus Komfortgründen ergänze ich die WordPress Konfiguration um die FTP Zugangsdaten, so dass diese nicht mehr abgefragt werden.

Plugins & Themes

Diese Plugins installiere ich auf nahezu jeder Nischenseite:

Hiermit lassen sich mit Leichtigkeit an nachfolgenden Positionen Codezeilen einfügen

1 – Below post-titles frontpage
2 – Below title inside post
3 – Below post when open
4 – Below page title
5 – Below page content
6 – Below commentboxes
7 – Above header
8 – Below footer

Wenn ein ausgehender Link meiner Seite nicht mehr funktioniert, so bekomme ich eine Warnmeldung angezeigt und auch eine kurze Information per Mail.

Google Analytics

Hiermit kann ich die Analytics ID unabhängig von anderen Plugins oder Thems bequem in die Seite einbinden und muss mir keine Gedanken machen, ob in den gerade deinstallierten Plugin mein Analytics Code enthalten war.

Google XML Sitemaps

Dieses Plugin erstellt die XML Sitemap meiner Seite und meldet diese den Suchmaschinen

Dieses Addon fügt eine Checkbox in die Kommentare ein, welches von vielen – vmtl. von Scrapebox, Hrumer & Co ;) – Tools nicht erkannt wird und so dazu führt, dass man mit Spamkommentaren gar nicht erst belästigt wird.

Dieses Plugin verkürzt URLs. So kann ich termi.de/nischenchallenge zum Beispiel direkt auf http://www.bonek.de/nischenseiten-challenge-hauptquartier/ umlenken. Es wird in der Praxis genutzt um Affiliate Links zu maskieren.

Dieses Tool nutze ich um auf einfache Art für manche Seiten noindex und oder nofollow zu setzen.

Ich muss gestehen, dass mir durch meinen Beruf sehr bewusst ist, wie wichtig eine funktionierende Datensicherung ist. Die Installation des Plugins ist der erste Schritt, ein Dropbox Konto habe ich auch, aber gesichert habe ich bisher noch keinen Blog – aber in der Theorie wird sowohl die Datenbank, als auch die Dateien der Internetseite gespeichert, so dass eine Datenwiederherstellung möglich sein sollte. Den Punkt muss ich mir noch anschauen.

ManageWP – Worker

Ich habe einen Basis Account bei ManageWP.com – ich habe mit dieser Seite Zugriff auf alle meine eingebundenen WordPress Installationen. Die wesentlichen Features die für mich ausschlaggebend waren:

  • Plugins, Themes und WordPress selbst lassen sich auf allen Seiten zugleich mit einem Klick aktualisieren
  • Plugins und Themes lassen sich auf mehreren Seiten zugleich installieren, abschalten, deinstallieren
  • Kommentare für alle Seiten auf einen Blick
  • Ich bekomme eine E-Mail bei verfügbaren Updates

Woothemes

Auf der Internetseite von Woothemes findet man eine große Auswahl ansprechender kostenpflichtiger Themes. Für den schmalen Geldbeutel gibt es auch einige kostenlose. Man bekommt für den einmaligen Kaufpreis insgesamt 3 Themes bei den Standardpacks.

Zusätzlich wird ein Abo angeboten, welches in der günstigsten Version aktuell $20 / Monat kostet zuzüglich einmaliger Kosten in Höhe von $125. Ich habe mich damals zum Abschluss eines Abos hinreißen lassen – das Marketing funktioniert – ich hatte tatsächlich das Gefühl etwas zu verpassen ansonsten.

Dieses Gefühl habe ich teuer bezahlt, mein Abo – es lief bisher ununterbrochen – ist nun jedoch gekündigt und ich werde, sobald ich Updates für Themes benötige das Abo wieder reaktivieren. Dieses Vorgehen wird im Übrigen auch in den FAQ von Woothemes beschrieben…

Inhalte für die Homepage

Inhalte für meine Webseiten erstelle ich selbst, wenn mich das Thema interessiert. Auf diesem Blog zum Beispiel, oder dem englischsprachigen Pendant schreibe ich (natürlich) selbst. Für Nischenwebseiten nutze ich seit diesem Monat im deutschsprachigen Raum den Service von Textbroker.

Es waren die ersten Artikel (Produktreviews und allgemeine Texte) die ich in Auftrag gegeben hatte und alle haben mich überzeugt, lediglich einen habe ich etwas umschreiben lassen, da die Anforderungen nicht ganz erfüllt waren. Alle Texte kamen kurzfristig binnen 2 Tagen.

Ich habe bei Textbroker ausschließlich OpenOrders platziert (mittlere Qualität zu 1,5 Cent pro Wort) so dass die Autoren sich die Artikel herauspicken konnten.

Für englischsprachige Texte nutze ich einen Dienstleister der seine Dienste im Warrior-Forum angeboten hat und auch mit diesen Discounttexten war ich bisher immer zufrieden. Die Durchlaufzeit hier beträgt meist zwischen 3 und 5 Tagen.

Da ich für das Projekt HDMI Kabel langsam aber sicher in Zeitverzug gerate, spiele ich mit dem Gedanken auch hier Texte schreiben zu lassen. Diese Entscheidung treffe ich am Wochenende.

HDMI Kabel online FAQ

… oder auch nicht. Ich möchte mich nicht herausreden oder ähnliches – aber wenn Du www.hdmikabelfaq.de aufrufst bekommst Du nur den Fehler 403 zu Gesicht. Was das bedeutet? Alles was ich hier aufgelistet habe sind Dinge, die ich mir für die Woche vorgenommen hatte. Der Aufbau der Seite sollte fixiert sein, erste Artikel in den Ergebnissen der Suchmaschinen. Aber es kam anders und selbst der Unteraccount beim Hoster ist noch nicht angelegt.

Auf dem Reißbrett ist die Seite aber fertig – das Theme ist ausgewählt, die Plugins ausgewählt, die Seitenstruktur steht, aber nichts geht ;) Zum nächsten Wochenupdate ist die Seite online, versprochen.


2 Responses to Nischenseiten Challenge Woche 2 von 13 – Aufbau der Webseite

  1. Christian 30.03.2012 at 15:39 #

    Bei Woothemes bekommst du doch auch so Updates. Ich kaufe mir auch hin und wieder mal ein Theme dort und konnte mir bisher immer die aktuellste Version herunterladen, auch ohne Abo.

    • Thomas 30.03.2012 at 21:28 #

      Hallo Christian,
      danke für deinen Kommentar.
      Wenn man genau weiß, welches Theme man haben möchte dann ist der Einzelkauf sicher auch eine gute Option für die 70$ gibt es dann ja effektiv 3 Themes insgesamt. Für diese einzeln gekauften Themes bekommst du dann lebenslang Updates.
      Beim Abo Modell hast du Zugriff auf ALLE Themes und kannst diese herunterladen, solange deine Mitgliedschaft läuft. Man bekommt also für 145$ Zugriff auf alle Themes und zahlt dann bei wichtigen Updates, oder wenn es mal ein neues Theme gibt welches man haben möchte die 20$ für das Update.
      Ich denke beide Modelle haben ihren Reiz und da ich mich damals nicht entscheiden wollte, oder konnte ist es nun für mich das Abo Modell.

Hinterlasse eine Antwort